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Was versteht man unter Commodity

Commodity Papers sind ein spezieller Typ von Anleihen oder Darlehen, die eingesetzt werden, um sie - im Besitz des Anleihenehmers - als Sicherheit für eine Transaktion zu nutzen. Im Allgemeinen ergreift der Darlehensgeber keinen Besitz von der Effektivware als Teil der Darlehensvereinbarung. Oftmals werden Dokumente wie Konnossements, verifizierte Bestandslisten und Lagerscheine benutzt, um den Status der Handelsware festzusetzen, die es dem Darlehensgeber erlauben, ein Commodity Paper zu erstellen.

Die Art der Handelsgüter unterscheidet sich von vielen anderen Kapitalanlagen darin, dass das Handelsgut eine physikalische Substanz ist, die produziert werden muss, bevor sie am Markt verkauft werden kann. Nahrungsmittelprodukte und Getreide werden zum Beispiel von Landwirten kultiviert und dann eingelagert, in der Hoffnung, dass die Produkte sich zu einem guten Preis verkaufen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Das Commodity Paper ist eine der Arten, bei der der Besitzer einer produzierten Handelsware schon vor dem Verkauf von den eingelagerten Waren profitieren kann.

Anleihen und Darlehen, die mit der Nutzung eines “Commodity Papers” durchgeführt werden, sind ansonsten allen anderen Arten von Anleihen sehr ähnlich. Normalerweise gibt es einen festen oder einen variablen Zinskurs, der vom Darlehensgeber angewandt wird. Die Zurückzahlung des Anleihensaldos plus Zinsen kann in monatliche Raten innerhalb einer Reihe von Schlussraten eingeteilt werden. Im Fall, dass der Darlehensnehmer in Verzug gerät, hat der Darlehensgeber das Recht, die Kontrolle über die Handelsgüter zu erlangen - als ein Mittel der Begleichung der Restschulden des Commodity Papers.

Im Allgemeinen arbeiten der Darlehensgeber und der Darlehensnehmer zusammen, indem sie die Vertragsbedingungen so aufsetzen, dass es dem Darlehensnehmer erlaubt, die in Pfand gehaltenen Handelsgüter dann zu verkaufen, wenn der Verkaufspreis attraktiv ist. Die Vertragsbedingungen beinhalten auf Seiten des Darlehensnehmers oftmals das Zugeständnis, dass ein Anteil des Verkaufs dazu benutzt werden kann, einen Teil des ausstehenden Saldos auf dem Commodity Paper auszugleichen. Diese Art von Vereinbarung strebt sowohl für den Darlehensgeber als auch für den Darlehensnehmer das Ziel an, die Handelswaren zum höchstmöglichen Marktpreis zu verkaufen.

Die Marge des Commodity-Produktes schließt den Kauf eines gegebenen Handelsgutes und einen nachfolgenden Verkauf eines Produktes mit ein, das von Gütern ähnlicher Art abgeleitet wurde. Im Allgemeinen finden diese beiden Transaktionen gleichzeitig statt. Auch wenn es eine relativ kleine Zeitspanne zwischen der Ausführung der beiden Transaktionen gibt, wird diese Strategie dennoch als Marge eines Commodity-Produktes angesehen.

Außerdem ist es möglich, dass eine Marge des Commodity-Produktes in umgekehrter Reihenfolge dient. Das heißt, der Kauf von Handelsgütern kann möglicherweise nach dem Produktverkauf, der mit einer ähnlichen Art von Handelgütern gemacht wurde, stattfinden. In beiden Fällen gibt es normalerweise nicht mehr als ein 30-Tage-Fenster, das die Marge zwischen den beiden Transaktionen darstellt.

Innerhalb der weit gefassten Klassifizierung von Margen eines Commodity-Produktes gibt es eine Anzahl von spezialisierten Spreads. Eine der gebräuchlichen Transaktionen dieser Art ist als “Crack Spread” bekannt. Im Wesentlichen ist eine Marge ein Commodity-Produkt, das mit Gütern zu tun hat wie zum Beispiel Rohöl. Ein Beispiel eines „Crack Spreads“ ist der Kauf von Rohöl, gekoppelt mit dem Verkauf eines Produktes wie Heizöl oder Benzin.

Eine weitere Art von Spread eines Commodity-Produktes ist der “Crush Spread“ – der Verabeitungs-Spread. „Crush Spreads“ haben gewöhnlicherweise mit Nahrungsmitteln wie Getreide oder Sojabohnen zu tun. Wie alle Versionen des Spreads eines Commodity-Produktes, mag ein Investor sich dafür entscheiden, Sojabohnen- Termingeschäfte abzuwickeln, um dann jede Art von Termingeschäften zu verkaufen, die mit Sojabohnen-Öl, mit Fleischsubstituten aus Sojabohnen oder Milchsubstitut-Produkten wie Sojamilch verbunden sind.

Der Zweck eines Spreads eines Commodity-Produktes ist es, es dem Investor zu ermöglichen, in einem Commoditymarkt mitzugehen, der einen momentanen Aufwärtstrend erfährt. Die erworbene Komponente wird oftmals zu einem guten Preis erworben, und mit der verkauften Komponente wird eine Rendite verdient werden, die die Kosten des erworbenen Commodity-Termingeschäftsvertrages deckt. Indem man den Markt beobachtet und ständig Kapitalanlagen innerhalb des Handelsgütermarktes verlängert, ist es möglich, eine nicht unerhebliche Rendite zu verdienen, wenn diese Strategie benutzt wird. Im Allgemeinen wird von einer Anwendung eines Spreads eines Commodity-Produktes erwartet, dass ein geringes Risiko im Vergleich zu anderen Investitionen getragen wird.

Vertragsstufen sind Vorgaben, die mit verschiedenen Arten von Investment innerhalb einer Commoditysituation assoziiert werden. Im Wesentlichen helfen die Vertragsstufen, den Status eines Termingeschäftvertrages, der auf einem gegebenen Handelsgut basiert, dahingehend zu festigen, dass innerhalb der Bedingungen, die im Vertrag festgelegt wurden, geliefert werden kann. Vertragsstufen helfen, sicherzustellen, dass Investoren, die mit Handelsgütern handeln, das bekommen, wofür sie bezahlen.

Vertragsstufen oder Vorgaben werden gewöhnlicherweise an zwei Fronten etabliert. Erstens wird die staatliche Rechtsprechung, in der der jeweilige Handelsgütermarkt ansässig ist, relativ weitgefasste Regeln und Regularien vorsehen, die auf jedes Handelsgut anwendbar sind, das im Markt gehandelt wird. Zusätzlich dazu hat eigentliche Markt oder Börse ebenfalls einigen Einfluss darauf, ob oder ob nicht ein gegebenes Handelsgut die Vorgaben für das Handeln erfüllt, die vom Markt vorgegeben werden. In beiden Beispielen liegt die Absicht dieser Gesetze und Regularien darin, Vertragsstufen zu entwickeln, die vernünftig sind und die helfen, den unterschwelligen Wert des Handelsgutes realistisch an potenzielle Investoren wiederzugeben sowie im Allgemeinen sicherzustellen, dass alle Transaktionen ehrlich und integer durchgeführt werden.

In einigen Märkten sind Vertragsstufen als Lieferstufen bekannt. Diese Bezeichnung spiegelt die Tatsache wider, dass die Vorgaben, die für die Handelsgüter gemacht werden, von einer solchem Art sein müssen, die sicherstellt, dass der Investor ein Endprodukt bekommt, das wenigstens so gut ist, wie es im Originalvertrag des Termingeschäftes angegeben war. Im Fall dass die Lieferstufe die Bestimmungen des Vertrages aus irgendeinem Grund nicht erfüllt, gibt es gewöhnlicher weise Mechanismen, die eingesetzt werden können, um Transaktionen rückgängig zu machen.

Während die Vertragsstufen dazu tendieren, beständig zu sein, sind sie von Zeit zu Zeit Veränderungen unterworfen. Faktoren wie eine Veränderung in der Verfügbarkeit des Handelsgutes könnte Vertragsstufen beeinflussen sowie politische und umwelttechnische Faktoren, die die Erschaffung von Commodities behindern oder stimuliere konnten. Dennoch tendieren sowohl staatliche Regularien als auch die Regeln des einzelnen Commodity-Marktes dazu, Vertragsstufen in einer Weise abzuändern, die den Investor weiterhin im Bewusstsein des gegenwärtigen Status einer jeden Commodity lassen, und es somit einfacher machen, zu bestimmen ob ein Investieren in das Handelsgut angemessen ist oder nicht.

Commoditymärkte sind im Grunde Handelsorganisationen, die sich bei solchen Transaktionen engagieren, welche das Kaufen und Verkaufen von Termingeschäften und Optionen mit Bezug auf den Commoditymarkt beinhalten. Im Allgemeinen wird der Commoditymarkt einen physikalischen Ort beibehalten, an dem Handelsaktivitäten stattfinden. Zunehmend wird ein Commodity-Markt auch den Online-Zugang zu Handelsaktivitäten bieten, inklusive der Fähigkeit, am Markt mithilfe von elektronischen Mitteln zu handeln.

Wahrscheinlich ist eine der heutzutage weltbekanntesten Commodity-Märkte die Commodity Exchange, Inc., die sich in Manhattan, New York City, befindet. Bekannt als COMEX gibt es sie schon seit Jahrzehnten und hat innerhalb der gesamten Commodity-Gemeinschaft einen soliden Ruf. Diese Börse ist besonders für seine Metalltermingeschäfte bekannt, obwohl COMEX sich auch im Handel anderer Warenterminoptionen widmet.

Die Grundstruktur einer jeden Commoditybörse basiert immer auf der Gründung einer Plattform, die aus Vorgaben, Regeln und Arbeitsabläufen besteht und die Handelsaktivitäten der Börse leitet. In Bezug auf den Handel mit Kapitalanlagen müssen alle Regularien und Verfahren in Übereinstimmung mit den nationalen Gesetzen sein sowie innerhalb der Rechtsprechung, an der der Commoditymarkt ansässig ist. Das bedeutet, dass COMEX den Bundesgesetzen und Regularien unterworfen ist, die in den Vereinigten Staaten in Kraft sind. Zur gleichen Zeit steuern die Gesetze der japanischen Regierung zum Beispiel die Tokyoer Commodity-Börse.

Während es einer Warenhandelsbörse freigestellt ist, sich im Handel und in Termingeschäftsaktivitäten, die jede Art von Handelsgütern beinhalten, zu engagieren, tendieren einige Märkte dazu, sich in einem Bereich von Transaktionen zu spezialisieren, die von ihnen unterstützt werden. In einigen Fällen fokussiert sich eine Commoditybörse möglicherweise mehr auf kostbare Metalle wie beispielsweise auf Gold oder Silber.

Andere Märkte orientieren sich mehr an Getreide oder Getreideprodukte. Wieder andere Börsen tendieren dazu, sich mehr auf eine weitgefasste Produktplatte an Lebensmitteln wie z.B. auf Wahlhandelsgüter zu konzentrieren.

Eine Teilnahme als Investor an einem Commoditymarkt kann auf individueller Basis ausgeführt werden, wenn der Investor die Margenvoraussetzungen erfüllen kann, die vor Ort der Börse gelten. Kleinere Investoren können sich aussuchen, ob sie mithilfe eines Commodity-Pools am Börsengeschehen teilnehmen wollen, in welchem eine Gruppe von Investoren ihre Mittel für Handelszwecke zusammenschließt. Broker können dabei auch mit beteiligt sein, um im Namen der Einzelperson oder dem Investorpool Order auszuführen.

SymbolBidAsk
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